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IT-Entscheider diskutierten beim ANECON-Expertenfrühstück zur „bimodalen IT“

Für großen Andrang sorgte das Trendthema „Bimodale IT“ beim ANECON Expertenfrühstück am 22. April in der Wiener Albert Hall: Über 120 Entscheidungsträger der österreichischen IT-Branche informierten sich über den richtigen Mix zwischen traditionellen und agilen Vorgehensmodellen.

 

Traditionell, agil, hybrid?

„Bimodale IT: Sind Ihre Motoren perfekt abgestimmt?“ – das fragten wir bei der bereits 21. Auflage unserer erfolgreichen Veranstaltungsreihe „ANECON Expertenfrühstück“. Wir freuen uns, dass so viele Gäste gekommen sind und sich zum neuen Schlagwort „Bimodale IT“ informiert haben.

Der Begriff „Bimodale IT“ wurde vergangenes Jahr von der Gartner Group geprägt. Er beschreibt die parallele Führung von traditionellen und agilen Vorgehensmodellen. Es lässt sich gut vergleichen mit einem Hybridmotor – so wie Otto- und Elektromotor vereint sind, kann man auch traditionell mit agil vereinen. Wenn auch ein neues Wort, ist es für unsere Experten kein neues Phänomen in der Abwicklung großer IT-Vorhaben – sie begegnen dieser Vorgehensweise schon seit längerem bei ihren Kunden.

 

IT = Business | Business = IT

Nach einer kurzen Einleitung in die Begrifflichkeiten der Gartner Studie zu „Bimodaler IT“ von meinem Kollegen Alexander Hartl, Leiter für Projektmanagement und Requirements Engineering, übernahm Christoph Haas, IT Director Europe bei bwin.party das Wort. Christoph Haas teilte in der Keynote seine Erfahrungen aus Sicht eines international tätigen Unternehmens mit dem Publikum. Mehr als 90 Scrum Teams agieren bei bwin.party weltweit miteinander und ein hohes Maß an Agilität ist in dem hoch transaktionalen Business notwendig.

Bei der Gartner Studie zur bimodalen IT vermisst Christoph Haas unter anderem den Fokus auf die Architektur: „Um Agilität zu schaffen, braucht man eine klare API-Strategie. Man muss die entscheidenden Schritte setzen, um die eigene Architektur dorthin zu kriegen. Denn eine moderne Architektur ist der Schlüssel zum Erfolg.“ Sein Auftakt-Statement „IT ist gleich Business und Business ist gleich IT“ wurde von vielen Gästen im Publikum als Grundvoraussetzung bestätigt.

Bimodale IT beim 21. ANECON Expertenfrühstück

Christoph Haas, IT Director Europe bei bwin.party, teilte in der Keynote seine Erfahrungen aus Sicht eines international tätigen Unternehmens mit dem Publikum.

 

Podiumsdiskussion: Bimodale IT – Synergie oder Kompromiss?

Bei der Podiumsdiskussion, unter anderem mit Ulrike Goose, IT-Leiterin bei A1, und Peter Pikisch, Head of Innovation bei sIT Solutions der Erste Group IT, wurde lebhaft über die Zusammensetzung des richtigen Methodenmix gesprochen. Eine Erkenntnis war, dass der Fokus nicht einzig auf agilen oder einzig auf traditionellen Methoden liegt, sondern der Blick auf alle Methoden gerichtet werden muss, die das eigene Unternehmen nutzt.

Podiumsdiskussion

Bei der Podiumsdiskussion wurde lebhaft über die Zusammensetzung des richtigen Methodenmix gesprochen. V.l.n.r.: Moderator Ernst Lieber (Geschäftsfeldleiter Software-Entwicklung bei ANECON), Alexandra Sumper (Leiterin Testautomatisierung bei ANECON), Ulrike Goose (IT-Leiterin bei A1), Peter Pikisch (Head of Innovation bei sIT Solutions, Erste Group IT), Robert Finan (Projektmanager und Berater bei ANECON) und Christoph Haas (IT Director Europe bei bwin.party)

 

Die Reise zur bimodalen IT

Anhand eines konkreten Beispiels zeigte Alexander Hartl die Reise zur bimodalen IT auf und beleuchtet die 5 Stationen, die zu passieren sind, bis man am Ziel des bimodalen Unternehmens ankommt.

  1. Einstieg in die Agilität
  2. Scrum läuft, aber nicht optimal
  3. Die Entwicklung läuft agil, IT-Operations aber nicht
  4. Gesamte IT will agil sein
  5. Änderungsprozesse notwendig
Bimodale IT_ANECON Expertenfrühstück

Alexander Hartl, Leiter für Projektmanagement und Requirements Engineering bei ANECON, schaffte in seinem Vortrag Klarheit über Begrifflichkeiten und Vorgehen in einer bimodalen IT.

Anfangs kommt es vor allem auch auf die richtigen Fragen zur richtigen Zeit an. Welcher Ansatz ist für die Organisation der richtige – traditionell, agil, eine Mischform? Ist das gleiche Vorgehen passend für alle Projekte? An welcher Station auf der Reise zur bimodalen IT befindet sich das Unternehmen? Wird schon bimodal gearbeitet, ohne es zu wissen? Welches Tempo ist angemessen, um nicht auf Hindernisse zuzusteuern? … Daraus werden dann Maßnahmen abgeleitet, die in den Veränderungsprozess einfließen, aber nur soweit, wie es auch für ein Unternehmen zuträglich ist.

Am Ende des Vormittags fragten wir unsere Gäste, an welcher der 5 Stationen sie sich gerade befinden – und dies ist das Ergebnis:

Reise zur bimodalen IT_Plakat

Teilnehmer/-innen des ANECON Expertenfrühstücks stuften sich selbst ein, an welcher Station auf der Reise zur bimodalen IT sie sich befinden.

 

Der Check-Up

Was glauben Sie: An welcher Station befinden Sie sich? Sind Sie auf der Suche nach Hebeln, die Ihr Vorgehen optimieren? Dann melden Sie sich an für den bimodalen Check-Up von ANECON.

  1. Schicken Sie ein E-Mail mit dem Betreff „Check-up“ und Ihren Kontaktdaten an: florian.raimann@anecon.com.
  1. Wir kontaktieren Sie für eine Terminvereinbarung. Dabei befragen wir Sie vorab zu Ihrer aktuellen Situation, um den Check-up Termin so effizient wie möglich zu gestalten.
  1. Ein ANECON-Experte besucht Sie und führt die „Inspektion“ durch.
  1. Wir identifizieren für Sie erste Hebel, mit denen Sie Ihr Vorgehen optimieren und perfekt auf Ihre IT-Organisation abstimmen können.

Dieses kostenlose Angebot ist limitiert.

 

Weitere Bilder vom ANECON Expertenfrühstück finden Sie in der Fotogalerie:

Übrigens, wenn Sie das Thema rund um Bimodale IT interessiert folgen Sie unserem Blog – im Laufe der nächsten Wochen werden unsere Experten einige Beiträge dazu veröffentlichen.

 

Bildmaterial
Credit: ANECON / APA-Fotoservice Fotograf Preiss

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2 Kommentare

  1. Super-spannendes Thema, gerade für Leute wie mich und die meisten ANECON-Kollegen, die in beiden und auch in gemischten Welten unterwegs sind!

    Ich konnte leider diesmal nur am Rande dabei sein, habe aber sehr viel gutes über das Event gehört, vor allem über die angeregte Podiumsdiskussion. Ich freue mich also über die Zusammenfassung & auch das Video finde ich sehr gelungen.

  2. Vera Reichlin-Meldegg Vera Reichlin-Meldegg sagt:

    Vielen Dank, Thomas! Ja, die Podiumsdiskussion war wirklich sehr informativ und kurzweilig. Wir freuen uns über das hohe Interesse bei unseren Gästen!