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Ausflug zur Mobile App Europe in Berlin/Potsdam

Erstmals fand von 29. September bis 02. Oktober 2014 die Mobile App Europe in Potsdam statt. Mein Kollege Stefan Gwihs und ich waren live dabei und sprachen im Plenum über den Einsatz von Emulatoren und Simulatoren beim Test der mobilen Vielfalt. Hier ein kleiner Rückblick zu dieser Konferenz.

Mobile App Europe

Wir fahren nach Berlin!

Stefan und ich beschäftigen uns in letzter Zeit intensiv mit dem Testen von mobilen Applikationen in diversen Projekten. Als der Call4Paper-Aufruf kam von der Mobile App Europe haben wir nicht lange überlegt und einen Beitrag eingereicht. Die Freude war groß, als wenige Wochen später die Zusage kam. Wir fahren nach Berlin!

 

Die Konferenz

Bei dieser Premierenveranstaltung stand alles im Zeichen des Wissensaustauschs von Experten in den Bereichen Marketing, Management, Design, Entwicklung und Test von mobilen Applikationen. An vier Tagen fanden über 55 Tracks und ein ganztägiges Tutorial statt. In dem abwechslungsreich zusammengestellten Programm wechselten sich Talks, Workshops und Keynotes zu spannenden Themen ab. Es wurde Wissen und Erfahrungen ausgetauscht sowie Best-Practice Tools präsentiert. Im Mittelpunkt stand für alle Teilnehmer ganz klar „voneinander lernen & networken“.

Die Mobile Präsenz wurde auch mit der enormen Anzahl an mobilen Geräten und der Nutzung von mobiler Kommunikation belegt. Mehrere hundert Tweets, sowie unzählige Fotos von über 100 Accounts sprechen für sich.

Abends gab es Networking Sessions, die sich reger Beteiligung erfreuen konnten. Highlight war u.a. ein Auftritt eines iPad Magiers, der mithilfe seines iPads digitale Illusionen erzeugte – das war eine sehr unterhaltsame Geschichte! Und um zwischendurch mal ein bisschen Abwechslung und Frischluft zu tanken, konnten die Teilnehmer durch den traumhaften Park Sanssouci flanieren.

 

Der Talk

mobile app europe

Philipp Strelka (li.) und Stefan Gwihs (re.)

Am zweiten Tag der Konferenz, dem 30. September, war dann unser großer Tag. Nach der Opening-Keynote füllten wir einen Track von rund 40 Minuten mit dem Titel “How to Use Mobile Emulators and Simulators to Test the Mobile Diversity”. Aufgrund des internationalen Publikums hielten auch wir unseren Vortrag in Englisch.

Wir sprachen über den Einsatz von Emulatoren und Simulatoren in Testprojekten von mobilen Applikationen und teilten unsere Erfahrungen mit den Zuhörern.  Im Rahmen dieses Talks legten wir darauf Wert nicht nur engmaschig die zu beachtenden Vor- und Nachteile der Benutzung von Emulatoren und Simulatoren beim Test der mobile Diversity zu betrachten. Vielmehr beleuchteten wir einen möglichen, ganzheitlichen Ansatz, in dem neben dem Einsatz von Emulatoren & Simulatoren ebenfalls eine Risk-based-device Selection sowie der Test der Multi-Layer-Architektur empfohlen werden.

Das Feedback war sehr gut und wenn die Teilnehmer nur eines aus dem Talk mitnehmen, dann dass es für die mobile Vielfalt, wie beim herkömmlichen Desktop – Software Test, keine „single source of truth“ gibt. Gerade in diesem Feld muss der Testansatz auf die eigenen Bedürfnisse optimal zugeschnitten und angepasst werden. Ein stabiles, akzeptiertes Set an mobile (Automatisierungs-) Tools wird sich in den nächsten Monaten/Jahren in diesem Feld hoffentlich etablieren.

 

Das Resümee

Testautomatisierung, Testansätze und User Experience haben längst einen festen Bestandteil im mobilen Bereich und werden bis in die höheren Managementebenen als wichtig wahrgenommen. Best Practice Ansätze erscheinen fast so schnell wie neue Smartphones am Markt. Zusätzlich waren Talks über Cross-Plattform UI Frameworks bzw. Compilern war auffällig stark auf der Konferenz vertreten was auf deren weite Verbreitung und Praxistauglichkeit hindeutet.

Alles in allem eine spannende, neue und toll organisierte Konferenz mit vielen interessanten Tracks, bei der man definitiv etwas verpasst hat, wenn man nicht mit getweetet hat.

 

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