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Düsseldorf wir kommen – iqnite 2015

Mit jeder Menge Motivation und unserem Vortrag im Gepäck traten wir – Stefan Gwihs und ich – vergangenen Dienstag die Reise nach Düsseldorf an. Dort fand die 20. Auflage der iqnite Europe statt – die Konferenz für Software-Qualität und Testen – und wir beide bekamen die Möglichkeit vor Publikum über „3 Methoden für ein Halleluja“ zu sprechen.

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v.l.n.r.: Stefan Gwihs und Philipp Strelka als Vortragende bei der iqnite Europe 2015

Die Konferenz

Die Konferenz stand dieses Jahr unter dem Motto „Qualität im Zeichen der Digitalisierung“. Dies spiegelte sich auch in 6 Keynotes, 40 Vorträgen und 3 Workshops wider. Die Schwerpunkte lagen dabei auf praxisnahen Themen in den Bereichen Mobile Testing, Agile Testing, Testautomatisierung, Testdatengenerierung, SAP-Testing, Testcenter und einigen anderen. Es wurden Erfahrungen und Wissen ausgetauscht sowie konkrete Projektsituationen vorgestellt. Im Mittelpunkt stand für alle Teilnehmer ganz klar „voneinander lernen & networken“.

Auch das Rahmenprogramm bot tolle Möglichkeiten zum Networken. Besonders erwähnenswert ist die Abendveranstaltung nach dem zweiten Konferenztag, in den Rheinterrassen – eine beeindruckende Eventlocation direkt am Rhein gelegen. Highlight des Abends war der musikalische Auftritt von „Elements“!

 

Der Talk: „Drei Methoden für ein Halleluja“

Am zweiten Tag der Konferenz, dem 29. April, war dann unser großer Tag. Nach dem wir erste Vortragserfahrung vor großem Publikum schon im Oktober 2014 bei der Mobile App Europe sammeln konnten, dachte ich die Aufregung hält sich in Grenzen, aber etwas Lampenfieber hat man wohl immer, wenn man eine Bühne betritt – aber das tut gut! 😉 Wir füllten einen Slot von rund 40 Minuten mit dem Titel “3 Methoden für ein Halleluja”. Wir sprachen über 3 Methoden, die das Testen der mobilen Vielfalt beherrschbarer machen:

  • Risikobasierte Geräteauswahl
  • Multi-Layer-Testansatz und
  • Einsatz von Emulatoren und Simulatoren

Die risikobasierte Geräteauswahl beschäftigt sich vor allem mit der Frage, wie man für sein Testprojekt eine sinnvolle Geräteauswahl trifft. Dabei werden vier mögliche Ansätze behandelt: Experience, Statistics, Boundary Cases sowie Exclusion.

Bei einem Multi-Layer-Testansatz ist es wichtig, die Mehrheit der Business-Logik mit automatisierten Tests nicht manuell oder automatisiert über die UI-Ebene sondern über technische Schnittstellen auf dem Data/Business oder Service Layer zu testen.

Für die Umsetzung obiger Konzepte kommt die Methode Emulatoren und Simulatoren zum Einsatz. Diese bietet eine Abgrenzung und Klassifizierung von Emulatoren und Simulatoren unter Berücksichtigung derer Vor- und Nachteile.

Eines was die Teilnehmer jedenfalls aus dem Talk mitgenommen haben ist, dass es für die mobile Vielfalt keine „single source of truth“ gibt und dass derzeit noch sehr viel Bewegung bei der Entwicklung von Tools festzustellen ist. Gerade in diesem Feld muss der Testansatz auf die eigenen Bedürfnisse optimal zugeschnitten und angepasst werden. Ein stabiles, akzeptiertes Set an mobilen (Automatisierungs-) Tools wird sich in den nächsten Monaten und Jahren sicherlich noch etablieren.

 

Das Resümee

Alles in allem war es eine spannende und toll organisierte Konferenz mit vielen interessanten Tracks. Und ehrlich gesagt bin ich auch ein bisschen stolz drauf, dass ich einer unter diesen Experten sein durfte, der sein Know-how in einem Vortrag mit den Teilnehmern teilen durfte.

Weitere Infos zur iqnite 2015: www.iqnite-conferences.com

 

 

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