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Die neue Geschäftsführung im Gespräch

ANECON ist jetzt Nagarro. Gemeinsam profitiert man von einem starken lokalen Footprint und einer umfangreichen internationalen Expertise. Die ANECON-Gründer – Johannes Adler, Hannes Färberböck und Hans Schmit – steuern auch weiterhin aktiv das Unternehmen mit. Ergänzt wird das Team um die Nagarro-Geschäftsführer Paul Kurt Haberfellner, Thomas Riedl und Damianos Soumelidis. Wir haben mit den Dreien über ihre Ideen und Strategien gesprochen.

Nagarro Geschäftsführung

Im Bild v.l.n.r. Thomas Riedl, Damianos Soumelidis, Paul Kurt Haberfellner  |  Geschäftsführung Nagarro Österreich

 

Wer ist Nagarro?

Damianos Soumelidis: Die Nagarro Group ist mit weltweit 25 Büros und über 4.500 Mitarbeitern eine Division der Allgeier AG mit Sitz in München. Mit einer konsequent auf Innovationen und Zukunftstrends ausgerichteten Wachstumsstrategie verbinden wir die Vorteile eines agilen internationalen Anbieters mit den Tugenden mittelständischer Unternehmen. Unsere Kunden kommen dabei aus sämtlichen Branchen, wie z.B. Andritz, GE Aviation, KTM, Lufthansa oder Siemens. Unsere Unternehmensschwerpunkte liegen auf agiler Software-Entwicklung und Software-Testing, Cloud-Technologien und Transformationsprojekten für Digitalisierung und Industrie 4.0 Lösungen. Ein eigenes Team aus 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist zusätzlich für Research & Development verantwortlich. ANECON kann sich hier mit der eigenen Expertise, im Speziellen mit dem fundierten Know-how im Software-Test samt Testautomatisierung, seinen agilen Feature Teams und seiner Beratungskompetenz, optimal einbringen.

 

Warum der Zusammenschluss von ANECON und Nagarro?

Damianos Soumelidis: Nun, wir haben einen Partner gesucht, mit lokaler Stärke, einem Spirit der zu uns passt, Themenkompetenz und starker Kundennähe. Die ANECON hat wiederum einen Partner gesucht der globale Stärke, Skalierbarkeit, Innnovationskraft und Technologie Know-how mitgebracht hat. Und das hat gepasst!

Paul Haberfellner: Die IT-Branche wird herausgefordert von einer rasant wachsenden Themen- und Technologievielfalt, die es zu beherrschen und in Projekte zu integrieren gilt, Stichwort „digitale Transformation“. Hinzu kommt die immer internationalere Ausrichtung der Kunden und des Markts und der enorme „War for Talents“. Eine Zukunft gelingt nur dann, wenn Research & Development in Breite, Tiefe und Geschwindigkeit so aufgestellt sind, die umfassende Themenlandschaft innovativ bedienen zu können.

Thomas Riedl: Dass es fachlich passt, hat Damos bereits erwähnt. Ein weiteres wesentliches Entscheidungskriterium für unsere gemeinsame Zukunft war aber auch der Cultural Fit: Speziell diese gemeinsame Unternehmenskultur, in der die Kundenorientierung, der Kundennutzen, Agilität, direkte und offene Kommunikation und die Mitarbeiter einen besonders hohen Stellenwert haben, war für beide Unternehmen sehr wichtig!

 

Was ist die Vision, die Strategie von Nagarro?

Thomas Riedl: Unser CEO Manas Fuloria und drei weitere Gründungsmitglieder setzten bereits 1996 darauf, dass die westliche Welt Technologie- und Software-Ressourcen benötigen wird. Wesentlich war dabei, dass man qualifizierte Offshore-Teams mit Kompetenz vor Ort verknüpft, um sie für lokale Ansprechpartner annehmbar, hochwertig und marktnah zu machen, so der Grundgedanke. Heute kann Nagarro dieses Hybrid Shoring Modell in 25 Ländern von  Finnland bis Mexiko, von Österreich bis Australien anbieten und schneller besetzen als mit lokalen Recruiting-Maßnahmen. Eine kluge Weiterbildungsphilosophie im Unternehmen und ein klares Bekenntnis zur Kompetenz statt Preisdumping gehören unbedingt dazu. Im indischen New Delhi unterhält Nagarro eine hochmoderne Weiterbildungsakademie, setzt agile Software-Projekte um, sind Scrum Master, Architekten und Entwickler beschäftigt. Im wachsenden österreichischen Team liegt der Fokus ebenfalls auf Entwicklung, Integration und Qualitätssicherung, sowie auf Beratung für Innovation, Methoden, Themen-Sparring und Betreuung. Wir orchestrieren alle Teams, kümmern uns um Prozessabläufe und Liefertreue. Und wir haben bereits bei großen österreichischen Kunden wie Erste Bank bewiesen, dass das Modell funktioniert.

 

Was können wir uns unter „Hybrid Shoring“ vorstellen und warum klappt das?

Damianos Soumelidis: Eine jüngst durchgeführte IDC-Umfrage, in der österreichische IT-Entscheider um ihre Einschätzung zur Situation hinsichtlich IT-Fachkräften, ergab ein interessantes Bild: In nahezu allen Technologien wie Big Data, Cloud, Machine Learning, Cognitive, Augmented und Virtual Reality wird mit Engpässen gerechnet, da es nicht möglich ist den derzeitigen und zukünftigen Bedarf an IT-Fachkräften aus Österreich abzudecken. Aus der Umfrage lässt sich deutlich der Konflikt der Entscheider zwischen Wunsch und Wirklichkeit ablesen. Zwar hätte man gerne hervorragend qualifizierte Leute im Haus, aber Faktoren wie Kosten, Fachkräftemangel und Flexibilität zeichnen eine andere Wirklichkeit. Gleichzeitig schätzen mehr als 70 Prozent Hybrid-Shoring als interessante Lösungsvariante ein. Bei diesem Liefermodell werden externe Dienstleister engagiert, die sowohl lokale als auch internationale Ressourcen nützen. Sowohl Beratung, als auch Implementierung werden in einem für Kunden optimalen Mischungsverhältnis im Zusammenspiel von off- und on-site Teams geliefert; die Betreuung findet regional statt, sodass kulturelle Hemmschwellen überwunden werden bzw. die Qualität der internationalen Zusammenarbeit in der Verantwortung des IT-Dienstleisters liegt.

 

Was können sich die Kunden für die Zukunft erwarten?

Paul Haberfellner: Ein schlagkräftiges Team, das für Qualität und Innovation steht, sowohl lokal als auch international. Die hinzugewonnene Kompetenz im Bereich Software Testing rundet unser Angebot von Consulting für digitale Innovation bis zur Software Entwicklung und -Testing ideal ab. Unsere Centers of Excellence sind ein Garant dafür, dass wir unser Know-how für neue Themen noch vor dem Bedarf beim Kunden auf- und ausbauen. So können wir dem Anspruch gerecht werden, entlang der Anforderung der Kunden gemeinsam zu wachsen damit diese auch im internationalen Vergleich Wettbewerbsfähig bleiben.

 

Nun haben wir einiges darüber erfahren was euch im Business antreibt, aber wie kann man sich Paul, Damos & Thomas privat vorstellen? 7 Fragen , 7 kurze, spontane Antworten bitte ?

 

Starten wir mit gleich mit dir Paul …

Paul HaberfellnerDavon bekomme ich nie genug: Dragee Keksi
Hier trifft man mich im richtigen Leben:
In einem der Bauhäuser
Mein Lebensmotto: Every day is full of new opportunities
Lieblingsmusik: Scott Bradlee (Post modern Jukebox)
In welchem Geschäft wirst Du schwach? Hatte ich schon Bauhäuser gesagt?
Ist das Glas halbvoll oder halbleer? Aber bitte – halbvoll
Die wertvollste Erfahrung meines Lebens: Die Geburt meines Sohnes

 

Nun zu dir Damos …

Damianos SoumelidisDein persönliches Erfolgsgeheimnis: Konsequenz, Wissbegierde und gut zu den anderen sein
Diese Schlagzeile möchte ich über mich lesen: Er half den Menschen zu mehr Weltoffenheit und Toleranz
In 20 Jahren werde ich… ständig Urlaub machen und trotzdem arbeiten
Welches Buch hast du zuletzt gelesen?  Erinnerung an meine traurigen Huren
Welche männliche Notlüge ist okay? Nein, ich hab‘s nicht vergessen!
Mit diesem Menschen würde ich gerne auf einen Drink gehen: Russel Brand
Wie würdest du dich in einem Satz beschreiben? Hart aber herzlich

 

Last but not least, Thomas …

Thomas Riedl und Paul HaberfellnerAls Kind wollte ich immer… zaubern können
Die drei wichtigsten Dinge in deinem Leben? Bücher, Bett und Rindsroulade
In meinem Leben will ich unbedingt noch… einen Iron Man finishen und einen 8000er besteigen
Mit diesem Menschen würde ich gerne auf einen Drink gehen: Charles Bukowski (würde aber wohl nicht bei einem bleiben ;-))
Singst Du unter der Dusche? Ja, klingt aber mehr wie Gangsta Rap als Singen.
Was ist das Erste, das Du nach dem Aufstehen machst? Was jeder Mann als erstes nach dem Aufstehen macht … seiner Frau Kaffee ans Bett bringen.
Worauf freust Du Dich zurzeit am meisten? Das aus ANECON und Nagarro was tolles Neues wird, das allen Spaß macht.

 

Vielen Dank fürs Gespräch und viel Erfolg für die Zukunft!

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