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Wir feiern heute den 20. Geburtstag!

Genau heute vor 20 Jahren haben wir den Gründungsvertrag unterschrieben. 20 Jahre ANECON – unvorstellbar. 20 Jahre als IT-Unternehmen und das in einer sehr bewegten Zeit. Wer erinnert sich noch an die „Jahr 2000 – Umstellung,“ wer an die „€-Umstellung“? Übrigens beides Themen, mit denen wir möglichst wenig zu tun haben wollten und auch hatten. In diese Zeit fiel auch die Internet-Blase, wo sehr viele IT-Unternehmen wieder zusperren mussten. Und da waren auch die Jahre 2008/2009, zwei echte Krisenjahre, in denen kaum mehr was planbar und vorhersehbar war. Wir haben es dennoch geschafft: 20 Jahre ANECON. Und wir sind sehr gut für die Zukunft aufgestellt!

20 Jahre ANECON

Am 08.01.1998 wurde ANECON gegründet, heute feiern wir 20-jähriges Bestehen von ANECON.

 

Blicken wir gemeinsam zurück

1998, das Jahr 1, war geprägt durch eine extreme interne Aufbruchstimmung. Jeder, der da dazu kam, war bestrebt mehr zu machen, zu beweisen, dass wir anders und besser sind als die Konkurrenz. Wie dynamisch, ehrlich, konfrontativ waren die internen Meetings – zuletzt auf Bierkisten, da das Büro bald zu klein geworden ist.

Und in dieser Euphorie ging’s weiter. Im zweiten Jahr waren wir auf der Suche nach mehr Raum und wir wurden im Alten AKH fündig. Noch war es dort kaum besiedelt, aber das störte nicht, im Gegenteil – die Umgebung, das neu gestaltete Büro, die extrem gut besuchte Einweihungsfeier, das alles war grandios und gab uns das Gefühl des Außergewöhnlichen, was wir ja auch sein wollten.

Und dann sahen wir ein: Wir konnten als Eigentümer nicht alles machen – Projekte, Akquisition, Angebotslegungen, HR, Marketing u.v.a.m.. Gemeinsam mit dem Management Zentrum St Gallen ging’s darum, über Struktur und Organisation des Unternehmens nachzudenken. Wir legten den Grundstein für viele erfolgreiche Jahre: eine funktionale Organisation gegliedert in Fachbereiche und in Management Services, und auch die Eigentümer waren überzeugt, dass noch mehr an Führungsarbeit zu leisten und aus den Projekten auszusteigen ist.

Dieser Change klappte gut. Wir konnten uns „multiplizieren“ und wachsen. Und das Wachsen ging leicht aus der Hand bis Ende 2002. Plötzlich waren wir mit größeren Auslastungsproblemen konfrontiert. Und gemäß eines Grundsatzes – Mitarbeiter sind unser Kapital – warteten wir zu und zu. Bis Warten nicht mehr sinnvoll war, bis es fürs Unternehmen eng wurde. Wir mussten einige Kündigungen vornehmen. Das traf. Und trotz des Schocks, trotz dieser Entwicklung ging der Blick nach vorne. Was war zu tun, um so was zu verhindern? Was war zu tun, um gestärkt aus der Krise hervor zu gehen? Wieder saßen wir viele Stunden im Kreise des Unternehmens, und auch viel im Kreise der Eigentümer. Der Fokus auf unsere technologischen und methodischen Kernkompetenz waren die Lösung. Der Turnaround gelang, auch wenn gerade in dieser Situation aufgrund interner Rahmen und des Einflusses von Risk-Managern die Banken das ihrige taten, damit es nicht zu einfach wird.

Doch wir waren nicht ganz zufrieden, obwohl die Zahlen ja passten. Daher suchten wir jemanden, der uns bzgl. Organisation und vor allem Unternehmensstrategie stärken und begleiten sollte. Mit der osb-i und Reinhart Nagel wurden wir fündig. Über mehr als 10 Jahre und in vielen Klausuren lernten wir, mit beiden Themen erfolgreich und zielführend umzugehen.

Parallel dazu passierte etwas, das für uns bahnbrechend war. Wir besetzten erstmals Führungspositionen mit Nicht-Eigentümern. Dies klingt logisch, ist aber emotional gar nicht so einfach zu nehmen. Zuerst waren es Delivery-Leiter, dann Leiter im Management Service Bereich (HR, Marketing, …) – gegen 2009/2010 waren wir hier vollständig besetzt. Ein Meilenstein für ANECON.

Inhaltlich galt es, den Testbereich hervorzuheben. Wir waren schon zur Jahrtausendwende überzeugt, dass das ein wachsendes Thema ist und haben rasch gehandelt. Wir haben hervorragend gestafft, das Thema in gute Hände gegeben und verstehen uns heute als eines der Top-Test-Unternehmen im deutschsprachigen Raum, wie die Nachfrage und auch eine Vielzahl von Projekten beweisen. Und dieses Thema zeigt auch, wie rasch sich die Nachfrage ändert und das Angebot anzupassen ist. Mittlerweile sind wir in der Testautomatisierung und in diversen Themen des technischen Tests top, daran war vor 10-15 Jahren nicht mal zu denken.

Mit der Gründung unseres Tochterunternehmens, aforms2web, einem Anbieter eines Produktes und von Dienstleistungen rund um Formulare, setzten wir im Jahr 2007 das Thema der Spezialisierung erfolgreich fort. Und 2009/2010 gründeten wir ANECON Deutschland, um mit spezialisierten Test-Dienstleistungen den Markt zu „beglücken“. Dieses Unterfangen ist heute noch ein Auf und Ab, auch wenn wir gut beobachten können, dass wir mit unserem Know-how auch in Deutschland in der ersten Liga ganz gut mitspielen können.

Nach 10-12 Jahren war auch im Eigentümer-Kreis nicht mehr alles eitle Wonne. Aber wir stellten uns dem Thema, ein Wegschauen war nicht zielführend. Und es gab eine klare Weichenstellung: wir implementierten ein CEO-Modell und einer der Gründer, Jan Overbeck, ist nach einiger Zeit im Guten ausgestiegen.

2008 feierten wir 10 Jahre ANECON: im Bild die Gründer Hannes Färberböck, Jan Overbeck, Johannes Adler, Hans Schmit (v.l.n.r.)

2008 feierten wir 10 Jahre ANECON: im Bild die ANECON Gründer Hannes Färberböck, Jan Overbeck, Johannes Adler, Hans Schmit (v.l.n.r.)

 

Erfolgreich in die Zukunft

Nach einigen wirtschaftlich guten Jahren stellten wir uns 2014/2015 einem umfassenden Strategieprozess. Im Fokus stand die Frage: womit wollen und werden wir im Jahre 2020 erfolgreich am Markt tätig sein. Heftige, kontroversielle, aber sehr sachorientierte Diskussionen waren die Folge. Nachdem wir die inhaltlichen Grundzüge ausgestaltet hatten, ging’s um das Bilden der dazugehörigen Organisation. Letztlich wurden aus unseren Delivery-Bereichen neue Solutions geschaffen, on top ein Geschäftsleitungsmodell implementiert und das Management-Team vergrößert und verjüngt!

Wir haben nun die ersten 2 Jahre von ANECON 2020 sehr gut gestaltet. Einige Solutions entwickeln sich prächtig, einige sind dabei, stärker zu werden, das Geschäftsleitungsmodell stellt sich als Gewinn dar, die Managementkapazitäten sind gewachsen sowie auch die Mitarbeiteranzahl auf mittlerweile 150. Wir sind sehr zufrieden.

Wir können nach den 20 Jahren sehr optimistisch in die Zukunft schauen! Erfolgreich zu sein, ist kein Selbstläufer. Es ist ein ständiges Arbeiten, ein laufendes Entscheiden, ein stetiges Dranbleiben und Kümmern, ein Lernen und vor allem ein tagtägliches Gestalten in den Kundenprojekten. Und wir versprechen, dies zum Wohle unserer Kunden auch zukünftig zu tun!

 

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