
Eine Zusammenfassung von Sebastian Dietrich, Software-Architekt, ANECON
Unit-Testen ist in aller Munde, verspricht doch dessen Einsatz die Anzahl der Fehler, die nach der Entwicklungsphase in der Software verbleiben, eklatant zu reduzieren.
Studien und Projekte beweisen, was Befürworter von Unit-Tests behaupten: Der Einsatz von Unit-Tests bringt bereits während der Entwicklungsphase so viel, dass deren Kosten für Erstellung und Wartung gedeckt sind. Damit verbessert der gekonnte Einsatz von Unit-Tests nicht nur die Qualität von Software, sondern steigert auch die Produktivität.
Unit-Tests sind aber nur erfolgreich, wenn ein Committment von allen Beteiligten, insbesondere der Projektleitung und der Entwickler sowie fundierte Erfahrung im produktiven Umgang mit Unit-Tests vorhanden sind.
Dies entspricht auch den Erfahrungen, die ANECON in Projekten, in denen Unit-Tests zum Einsatz kommen, regelmäßig macht.
Einsatz lässt noch zu wünschen über
Unit-Testen kostet also angeblich in der Entwicklungsphase nichts und bringt dramatische Produktivitätssteigerungen für spätere Phasen wie Testen und Wartung. Warum aber haben viele Projekte Probleme bei der Einführung von Unit-Tests? Warum ist es so schwer, Entwickler von der Sinnhaftigkeit von Unit-Tests nachhaltig zu überzeugen?
Mit langer Erfahrung im Einsatz von agilen Methoden hat ANECON bereits in vielen Projekten und Unternehmen Unit-Tests eingeführt. Dabei wurde besonders folgendes beobachtet:
Welche Grundsätze sind also nötig, damit Unit-Tests in unterschiedlichen Projekten dennoch erfolgreich zum Einsatz kommen?