In den letzten Jahren lässt sich eine deutliche Veränderung am Software Entwicklungsmarkt beobachten. Der Software Test wird zunehmend als Disziplin verstanden und in Projekten wie auch in IT-Organisationen als Teil der Wertschöpfungskette anerkannt und wertgeschätzt. Unternehmen tragen dieser Entwicklung Rechnung und integrieren die Testaktivitäten und –prozesse in deren Aufbau- und Ablauforganisation. Das Berufsbild des Software Testers hat sich etabliert und die Zuläufe zu einschlägigen Zertifizierungsprogrammen halten ungebrochen an.
Mit dem Zuwachs an Bedeutung wächst auch die Verantwortung. Der Beitrag des Tests am Projekt- oder Produkterfolg wird kritisch beobachtet. Kosten und Nutzen des Tests werden gegenübergestellt und oftmals ergibt diese Betrachtung vordergründig ein Übergewicht auf der linken Waagschale. Kein Wunder, denn mit der Komplexität moderner Softwaresysteme wächst auch die Komplexität des Testens – wenn es professionell betrieben wird. Testprozesse sind vielschichtig, Einflussfaktoren mehrdimensional und die Abhängigkeiten von und zu anderen Teams und Organisationseinheiten vielzählig.
Testorganisationen werden zunehmend mit der Frage konfrontiert: Ist unser Test denn effizient? Was bekommen wir für das Geld, das wir dafür ausgeben? Die Fragen werden häufiger, wenn trotz intensivem Test in der Produktion kritische Fehler auftreten. Wie konnten diese übersehen werden?
Testprozess-Verbesserungsmodelle sind dabei ein Hilfsmittel, die Reife und den Wirkungsgrad einer Testorganisation mit deren Prozessen systematisch zu bewerten und zu optimieren. Allen Modellen gemeinsam ist eine oft sehr umfangreiche Strukturierung der Testaktivitäten in Betrachtungseinheiten
(z.B. Kerngebieten in TPI® oder Process areas in TMMI), zu denen wiederum gezielte Fragen oder etablierte Praktiken eine Vergleichbarkeit und Bewertung ermöglichen sollen. Nach der Erhebung des Ist-Zustandes bieten diese Modelle Anhaltspunkte und konkrete Vorschläge für Verbesserungen. Oft sind dies am Ende einer Erhebung sehr viele und der Testverantwortliche steht vor der Entscheidung, welche davon sinnvollerweise und in welcher Reihenfolge umgesetzt werden sollen. Welche sind wirklich kritisch und bringen die gewünschten sicht- und messbaren Effizienzsteigerungen? Welche kosten nur Geld und verhallen wirkungslos? Welche scheitern an den eigenen Rahmenbedingungen?
ANECON ist seit über 13 Jahren professioneller IT-Dienstleister in der individuellen Software Entwicklung und im Software Test. Allein die mittlerweile über 50 spezialisierten Testmitarbeiter haben über die Jahre in unterschiedlichsten Branchen und Unternehmen Testprojekte organisiert, durchgeführt, geleitet und auch bewertet. Testprozesse sowie Werkzeuge wurden dabei eingeführt und, wenn notwendig, verbessert. Aus vielen positiven aber auch manch negativen Erfahrungen entstand ein Wissensnetzwerk rund um die Herausforderung der sehr praktischen, operativen und somit pragmatischen Anwendung allgemeiner Modelle in konkreten Kundensituationen. Da die Testprozesse immer auch hochgradig mit vielen anderen Entwicklungs- und Betriebsprozessen integriert sind, dürfen diese auch nicht isoliert betrachtet werden.
Die Expertise dafür bringt ANECON durch Kompetenz in der Entwicklung, im Test und im Betrieb von Applikationen mit und hilft Testorganisationen ihre spezifischen Fragen nach Effizienzsteigerung und Verbesserungen zu beantworten. Dabei steht nicht die Anwendung eines speziellen Verbesserungsmodells nach Lehre oder des Modell Willens im Vordergrund, sondern die Sinnhaftigkeit, Umsetzbarkeit, der Wert und vor allem die Nachhaltigkeit der jeweiligen Maßnahme für das Testteam, die Projekte und die Organisation.
Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Herrn Bernhard Rauter unter bernhard.rauter@anecon.com